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PMS-Symptome, Ursachen, Behandlung: Warum das prämenstruelle Syndrom medizinisch oft unterschätzt wird

„Warum so gereizt?“... Kennen Sie das? Bagatellisierungen wie diese (ob im beruflichen oder privaten Kontext) führen dazu, dass betroffene Frauen PMS-Beschwerden mitunter tolerieren, während die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen von medizinischem Fachpersonal nur unzureichend beachtet werden.

Im heutigen Beitrag geht es um die wissenschaftlich beschriebenen Ursachen von PMS, typische Symptome, diagnostische Besonderheiten sowie die schulmedizinische und naturheilkundliche Einordnung der Behandlung. Besonderes Augenmerk liegt auf erwiesenermaßen wirksamen natürlichen Substanzen.

 

PMS-Ursachen: Neuroendokrine Sensitivität statt „Hormon-Ungleichgewicht“

Betroffene weisen häufig keine abnormalen Östrogen- oder Progesteron-Spiegel auf. Die Forschung zeigt, dass PMS in vielen Fällen nicht durch pathologische Hormonwerte entsteht, sondern durch eine erhöhte Sensitivität des zentralen Nervensystems gegenüber normalen zyklischen Hormonschwankungen. Es liegt eine veränderte neurobiologische Reaktion auf physiologische endokrine Veränderungen vor, weshalb PMS als neuroendokrines Regulationsgeschehen eingeordnet wird. Die physischen, psychischen und kognitiven Symptome treten typischerweise in der zweiten Zyklushälfte – insbesondere in der Lutealphase nach dem Eisprung – auf und klingen mit Beginn der Menstruation wieder ab. In dieser Phase beeinflussen neurosteroidale Metaboliten von Progesteron neurobiologische Prozesse, die Stimmung, Reizbarkeit und Stressverarbeitung modulieren (Yonkers et al., 2008; Rapkin & Akopians, 2012).

 

PMS-Symptome: Typische Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom

Die klinische Symptomatik des PMS ist multidimensional und umfasst sowohl körperliche als auch psychische und kognitive Beschwerden, die zyklusabhängig auftreten und mit Einsetzen der Menstruation nachlassen (Yonkers et al., 2008).

Zu den häufigsten PMS-Symptomen zählen:

·       Emotionale Labilität

·       depressive Verstimmung

·       Angstzustände und innere Unruhe

·       Fatigue und reduzierte Belastbarkeit

·       Schlafstörungen

·       Brustspannen (Mastodynie)

·       Wassereinlagerungen und Spannungsgefühl

·       Kopfschmerzen

·       Konzentrationsstörungen.

Diese Beschwerden können die Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und psychische Stabilität beeinträchtigen – bereits bei moderaten, aber insbesondere bei schweren Verläufen (Yonkers et al., 2008).

 

PMS-Diagnose: Warum eine zyklusbezogene Erfassung entscheidend ist

Es wird empfohlen, die Beschwerden über mindestens zwei Menstruationszyklen zu dokumentieren, um die zyklische Dynamik der Beschwerden zuverlässig zu erfassen und von anderen Erkrankungen abzugrenzen (American College of Obstetricians and Gynecologists ACOG, 2023).

In der klinischen Praxis wird diese strukturierte Dokumentation jedoch nicht immer konsequent durchgeführt, weshalb PMS-Symptome unspezifisch eingeordnet oder anderen psychischen bzw. somatischen Erkrankungen zugeschrieben werden, obwohl ein klarer zyklischer Zusammenhang besteht (Yonkers et al., 2008).

 

Schulmedizinische Behandlung von PMS: Überwiegend symptom-orientiert

Die schulmedizinische PMS-Behandlung konzentriert sich primär auf die Linderung der Symptome.

Zu den evidenzbasierten Standardtherapien gehören:

·       Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs)

·       hormonelle Kontrazeptiva zur Unterdrückung der Ovulation

·       Analgetika bei schmerzassoziierten Beschwerden.

Leitlinien des American College of Obstetricians and Gynecologists führen insbesondere SSRI und hormonelle Therapien als zentrale Behandlungsoptionen bei klinisch relevanten prämenstruellen Störungen auf (ACOG, 2023).

Diese Therapien können wirksam sein, adressieren jedoch überwiegend die Symptome und nicht zwingend die zugrunde liegende neuroendokrine Sensitivität gegenüber hormonellen Schwankungen, die in der Pathophysiologie des PMS eine zentrale Rolle spielt. Regulatorische Analysen großer randomisierter Studien zeigen außerdem, dass Antidepressiva – einschließlich selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) – insbesondere bei Personen unter 25 Jahren in frühen Phasen der Therapie oder bei Änderungen der Dosis mit einem erhöhten Risiko für suizidale Gedanken und suizidales Verhalten assoziiert sein können. Alles andere als erstrebenswert, wenn es darum gehen soll, depressive Verstimmungen bzw. Depressionen zu behandeln! Behörden und veröffentlichte Leitlinien betonen, dass dieser Effekt alters-, phasen- und indikationsabhängig sei und eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung sowie engmaschige klinische Überwachung erfordere, anstatt eine pauschale negative Bewertung der Wirkstoffklasse vorzunehmen (FDA, 2004; EMA, 2005). Eine entschiedenere Haltung zum Wohle der Patientinnen und Patienten ist von internationalen Behörden und schulmedizinischen „Leitlinien“ leider kaum zu erwarten.

 

PMS natürlich behandeln: Evidenzbasierte Mikronährstoffe im wissenschaftlichem Kontext

Für einen naturheilkundlichen Ansatz ist entscheidend, dass ausschließlich solche Substanzen berücksichtigt werden, die tatsächlich spezifisch bei PMS untersucht wurden:

o   Calcium: Ernährungsmedizinischer Ansatz gegen PMS-Beschwerden

Insbesondere in den Bereichen Stimmung, Appetit und Flüssigkeitsretention zeigen Studien-Ergebnisse eine signifikante Reduktion prämenstrueller Beschwerden (Thys-Jacobs et al., 1998).

Calcium wird aus Supplementen am besten in Einzeldosen ≤ 500 mg absorbiert, daher sind z. B. zwei Dosen pro Tag sinnvoll.

o   Johanniskraut (Hypericum perforatum): Pflanzliche Hilfe bei PMS-assoziierten Stimmungsschwankungen

Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird traditionell im Kontext affektiver Beschwerden eingesetzt und ist pharmakologisch insbesondere für seine Wirkung auf serotonerge, dopaminerge und noradrenerge Signalwege bekannt. Diese Neurotransmittersysteme spielen auch bei prämenstruellen Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressiver Verstimmung eine Rolle, weshalb Johanniskraut neben Depression auch bei PMS-assoziierten psychischen Symptomen untersucht wurde.

In einer randomisierten, placebo-kontrollierten Studie zeigte Johanniskraut eine signifikante Verbesserung mentaler und körperlicher Beschwerden im Vergleich zu Placebos, insbesondere im Bereich Stimmung, Reizbarkeit und funktioneller Beeinträchtigung. Die Autoren ordnen Johanniskraut dabei als potenziell relevante phytotherapeutische Option bei milden bis moderaten prämenstruellen Beschwerden ein, wobei die Wirkung vor allem auf die Modulation zentraler Neurotransmitter und stressassoziierter Regulationsmechanismen zurückgeführt wird (Canning et al., 2010).

Für standardisierte Johanniskraut-Zubereitungen beschreiben die European Medicines Agency (EMA) und das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) typische Tagesdosen im Bereich 600 – 1.800 mg/Tag (je nach Präparat), häufig 900 mg/Tag als Einmalgabe bei bestimmten Präparaten (EMA/HMPC, 2022).

Unbedingt zu beachten ist, dass Johanniskraut interaktionsstark sein kann. So ist etwa bei hormoneller Kontrazeption, Antikoagulanzien, Immunsuppressiva und vielen Psychopharmaka fachliche Abklärung sinnvoll (EMA/HMPC Assessment Report, 2022).

o   Magnesium: Mineralstoff gegen Flüssigkeitseinlagerungen und neuromuskuläre PMS-Beschwerden

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff mit zentraler Bedeutung für neuromuskuläre Regulation, Stressphysiologie und Elektrolytgleichgewicht, Faktoren, die im Zusammenhang mit prämenstruellen Beschwerden regelmäßig diskutiert werden. Es wird nicht pauschal als allgemeine PMS-Therapie eingeordnet, sondern spezifisch im Hinblick auf einzelne Symptom-Cluster wie prämenstruelle Flüssigkeitsretention, Spannungszustände und weitere körperliche Beschwerden untersucht.

Die Supplementierung mit 200 ml täglich zeigte in placebo-kontrollierten Studien eine signifikante Reduktion prämenstrueller Flüssigkeitsretention und damit verbundener körperlicher Beschwerden. Diskutiert wird insbesondere die Rolle von Magnesium im Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt sowie in der neuromuskulären Stabilität (Walker et al., 1998).

Bei empfindlichem Darm sind besser verträgliche Magnesiumformen (z. B. Citrat/Glycinat) empfehlenswert.

o   Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus): Phytotherapeutische Intervention bei zahlreichen PMS-Beschwerden

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) zählt zu den am besten untersuchten pflanzlichen Wirkstoffen im Kontext des prämenstruellen Syndroms. Die pharmakologische Wirkung wird u. a. mit dopaminergen Effekten und einer indirekten Modulation der Hypothalamus-Hypophysen-Achse in Verbindung gebracht, was hormonelle und zyklusabhängige Beschwerden beeinflussen kann.

Analysen bestätigen eine signifikante Verbesserung der Gesamt-PMS-Symptomatik unter Vitex-Extrakt. Außerdem zeigen Studien, dass Vitex agnus-castus zu einer signifikanten Reduktion typischer PMS-Beschwerden wie Reizbarkeit, Brustspannen, Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen führen kann (Verkaik et al., 2017; Schellenberg, 2001).

Empfohlen wird eine Dosis von 200 mg Trockenextrakt täglich für die Dauer von mindestens drei Zyklen.

Aufgrund dieser direkten Studiendaten wird Mönchspfeffer in der Fachliteratur wiederholt als evidenzbasierter phytotherapeutischer Ansatz bei prämenstruellen Beschwerden eingeordnet, insbesondere bei zyklusabhängigen hormonell assoziierten Symptomkomplexen.

o   Omega-3-Fettsäuren: Linderung entzündungsassoziierter PMS-Beschwerden

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit entzündungsmodulierenden und neurobiologischen Eigenschaften. Da entzündliche Prozesse, Prostaglandin-Dynamiken und neurochemische Veränderungen zu den beschriebenen pathophysiologischen Faktoren bei PMS zählen, werden Omega-3-Fettsäuren in der Fachliteratur als ernährungsmedizinisch plausibler Ansatz bei multifaktoriellen PMS-Beschwerden untersucht und eingeordnet (Rapkin & Akopians, 2012).

Bei der Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren konnte eine signifikanten Reduktion prämenstrueller Symptome, einschließlich Depression, Angst, Konzentrationsstörungen und somatischer Beschwerden im Vergleich zu Placebo beobachtet werden. Studien-Autoren führen diese Effekte unter anderem auf entzündungsmodulierende Mechanismen sowie auf die Beteiligung von Omega-3-Fettsäuren an neuronalen Membranprozessen und Neurotransmitterregulation zurück (Behboudi-Gandevani et al., 2018).

Zur Anwendung kam 1 g pro Tag für die Dauer von drei Zyklen/Monaten. Es wird, wie Sie sich werden denken können, eine längerfristige Einnahme empfohlen. Omega-3-Kapseln oder -Öle werden meist wegen der besseren Verträglichkeit mit einer Mahlzeit kombiniert, Omega-3-Fettsäuren lassen sich aber auch über Nahrungsmittel aufnehmen.

o   Vitamin B6 (Pyridoxin): Mikronährstoff zur Linderung psychischer PMS-Beschwerden

Vitamin B6 (Pyridoxin) kann insbesondere psychische Belastungen wie Reizbarkeit, depressive Verstimmung und Stimmungsschwankungen signifikant mindern.

Zur Anwendung kamen und empfohlen sind – maximal 100 mg täglich (Wyatt et al., 1999).


Gender Data Gap: PMS lange unterschätzt mit Folgen

Lange Zeit wurden klinische Studien überwiegend ohne differenzierte Berücksichtigung hormoneller Zyklusphasen durchgeführt, wodurch zyklusabhängige Beschwerden wie PMS weniger systematisch untersucht wurden. Dies trug dazu bei, dass prämenstruelle Symptome trotz ihrer hohen Prävalenz und relevanten Beeinträchtigung der Lebensqualität medizinisch lange als unspezifisch oder sekundär eingeordnet wurden (Yonkers et al., 2008, Rapkin & Akopians, 2012).

Erst mit der zunehmenden geschlechtersensiblen Forschung wird deutlicher, dass hormonelle Sensitivität, neurobiologische Stressreaktionen und zyklusabhängige Symptomverläufe spezifische wissenschaftliche Betrachtung erfordern, wodurch PMS heute differenzierter als eigenständiges, klinisch relevantes Beschwerdesyndrom eingeordnet wird – und allmählich entsprechende Beachtung findet.


PMS: Komplexe Ursachen erfordern differenzierte Strategien

Das prämenstruelle Syndrom ist multifaktoriell mit neuroendokrinen, neurobiologischen und individuellen Regulationskomponenten.

Eine rein symptomorientierte Therapie kann kurzfristig entlastend wirken, greift jedoch zu kurz, wenn die zugrunde liegenden Mechanismen – insbesondere neuroendokrine Sensitivität, zyklusabhängige Regulation und individuelle Vulnerabilitätsfaktoren – unberücksichtigt bleiben. Die Komplementärmedizin kann Abhilfe schaffen.

Und nun zu …

 

FAQ – (weiterführende) häufig gestellte Fragen zu PMS

1. Können alternative Behandlungsmethoden wie Yoga oder Akupunktur bei PMS sinnvoll sein?

Nicht-medikamentöse Verfahren wie Akupunktur und Yoga werden im Kontext des prämenstruellen Syndroms (PMS) zunehmend wissenschaftlich untersucht, insbesondere im Hinblick auf Stressregulation, Schmerzverarbeitung und emotionale Stabilität. Da PMS mit neuroendokrinen Stressachsen, affektiven Symptomen und körperlichen Spannungszuständen assoziiert ist, sind achtsamkeitsbasierte und körperorientierte Interventionen unterstützende Ansätze bei zyklusabhängigen Beschwerden (Rapkin & Akopians, 2012).

Randomisierte Studien zeigen, dass Yoga-Interventionen bei Durchführung eines spezifischen Yoga-Programms zu einer signifikanten Reduktion der PMS-Symptomschwere und Schmerzen beitragen können, wobei insbesondere Effekte auf die emotionale Regulation beschrieben werden (Rakhshaee, 2011).

Systematische Reviews randomisierter Studien deuten darauf hin, dass Akupunktur prämenstruelle Beschwerden – sowohl somatische als auch affektive – reduzieren kann (Armour et al., 2018).

2. Warum wird PMS häufig nur symptomatisch behandelt?

Leitlinien fokussieren primär auf evidenzbasierte Symptomreduktion, etwa durch SSRI oder hormonelle Therapien, während die zugrunde liegende neuroendokrine Sensitivität nicht direkt kausal adressiert wird (ACOG, 2023; Rapkin & Akopians, 2012).

3. Ist PMS dasselbe wie PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung)?

PMS und PMDS unterscheiden sich vor allem in der Schwere und im dominierenden Symptom-Muster. Sowohl PMS als auch PMDS umfassen körperliche und psychische Symptome, einschließlich Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Angst und depressiver Verstimmung. Der entscheidende Unterschied liegt in der Schwere sowie Dauer der Symptome und in der Beeinträchtigung durch diese. Bei der PMDS stehen ausgeprägte affektive Symptome im Vordergrund, die den Alltag, die Arbeitsfähigkeit oder zwischenmenschliche Beziehungen deutlich beeinträchtigen, während PMS ein breiteres Spektrum unterschiedlich starker zyklusabhängiger Beschwerden beschreibt (Yonkers et al., 2008).

 

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Quellen:

·       Yonkers, K. A. et al. (2008): „Premenstrual syndrome“, The Lancet.

·       Rapkin, A. J.; Akopians, A. L. (2012): „Pathophysiology of premenstrual syndrome and premenstrual dysphoric disorder“, Menopause International.

·       American College of Obstetricians and Gynecologists (2023): „Management of Premenstrual Disorders: ACOG Clinical Practice Guideline“, Obstetrics & Gynecology.

·       U.S. Food and Drug Administration (FDA): Suicidality in Children and Adolescents Being Treated With Antidepressant Medications“.

Verfügbar unter: https://www.fda.gov/drugs/postmarket-drug-safety-information-patients-and-providers/suicidality-children-and-adolescents-being-treated-antidepressant-medications

·       European Medicines Agency (EMA):Serotonin-specific reuptake inhibitors (SSRIs) and serotonin-noradrenaline reuptake inhibitors (SNRIs) – safety review on suicidal behaviour in children and adolescents.

Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/referrals/serotonin-specific-reuptake-inhibitors-serotonin-noradrenaline-reuptake-inhibitors

·       Thys-Jacobs, S. et al. (1998): „Calcium carbonate and the premenstrual syndrome: Effects on premenstrual and menstrual symptoms“, American Journal of Obstetrics and Gynecology.

·       Canning, S. et al. (2010): „The efficacy of Hypericum perforatum (St John’s wort) for the treatment of premenstrual syndrome: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial“, CNS Drugs.

·       European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC): „European Union herbal monograph on Hypericum perforatum L., herba (traditional use)“, EMA/HMPC/745582/2009 Revision 1, 2017.

Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-hypericum-perforatum-l-herba-revision-1_en.pdf

·       European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC): „Assessment report on Hypericum perforatum L., herba (traditional use)“, EMA/HMPC/745583/2009 Revision 1, 2017.

Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/final-assessment-report-hypericum-perforatum-l-herba-revision-1_en.pdf

·       Walker A. F. et al. (1998): „Magnesium supplementation alleviates premenstrual symptoms of fluid retention“, Journal of Women’s Health.

·       Verkaik, S. et al. (2017): „The treatment of premenstrual syndrome with preparations of Vitex agnus castus: a systematic review and meta-analysis“, American Journal of Obstetrics and Gynecology.

·       Schellenberg, R. (2001): „Treatment of the premenstrual syndrome with agnus castus fruit extract: prospective, randomised, placebo controlled study“, BMJ.

·       Behboudi-Gandevani, S. et al. (2018): „The effect of omega-3 fatty acid supplementation on premenstrual syndrome and health-related quality of life: a randomized clinical trial“, Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynecology.

·       Wyatt, K. M. et al. (1999): „Efficacy of vitamin B-6 in the treatment of premenstrual syndrome: systematic review“, BMJ.

·       Rakhshaee, Z. (2011): „Effect of three yoga poses (cobra, cat and fish poses) in women with premenstrual syndrome: a randomized clinical trial“, Journal of Alternative and Complementary Medicine.

·       Armour, M. et al. (2018): „Acupuncture and acupressure for premenstrual syndrome: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials“, BMC Complementary and Alternative Medicine.