Kakao: Wie Flavanole Blutdruck und Stoffwechsel beeinflussen
Laura Chrobok 26.10.2026
Geschmacksintensiv, aromatisch, herb-süß. Für viele Menschen quasi unwiderstehlich. Doch Kakao kann weit mehr als Genuss bereiten. In der Kakaobohne stecken Pflanzenstoffe, die unseren Blutgefäßen helfen, elastisch zu bleiben und den Blutfluss zu regulieren. Doch damit nicht genug: Flavanole können auch den Blutdruck, bestimmte Cholesterin-Werte und sogar die Insulin-Empfindlichkeit günstig beeinflussen.
Schokolade ist gesund? Wir schauen uns die Sache näher an.
Kakaoflavanole: Die besonderen Pflanzenstoffe der Kakaobohne
Der Kakaobaum (Theobroma cacao) stammt ursprünglich aus dem tropischen Amerika. Seine Früchte enthalten die Kakaobohnen, aus denen u. a. Kakaomasse, Kakaobutter und Kakaopulver gewonnen werden.
Neben Fett, Eiweiß und verschiedenen Mineralstoffen enthalten die Bohnen zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Von besonderem wissenschaftlichem Interesse sind die Polyphenole, zu denen auch die Flavonoide gehören. Flavanole, genauer gesagt die Flavan-3-ole, bilden eine Untergruppe dieser Flavonoide.
Zu ihren wichtigsten Flavonoid-Vertretern im Kakao gehören:
o Epicatechin: Ein bioaktiver Pflanzenstoff, dessen Einfluss auf die Gefäßfunktion und die Verfügbarkeit von Stickstoffmonoxid untersucht wird.
o Catechin: Eine chemisch verwandte Verbindung mit antioxidativen Eigenschaften.
o Procyanidine: Pflanzenstoffe, die aus mehreren miteinander verknüpften Flavanol-Bausteinen bestehen.
Insbesondere Epicatechin spielt eine Rolle bei den günstigen Gefäßreaktionen nach dem Konsum flavanolreichen Kakaos (Schroeter et al., 2006).
Wie beeinflusst Kakao die Blutgefäße?
Unsere Blutgefäße sind flexibel. Sie können sich zusammenziehen und entspannen, um die Durchblutung dem situativen Bedarf des Körpers anzupassen. Eine entscheidende Rolle dabei spielt das Endothel, eine dünne Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet und u. a. an der Regulation der Gefäßweite beteiligt ist.
Dafür bildet das Endothel verschiedene Botenstoffe. Besonders wichtig ist Stickstoffmonoxid, kurz NO. Stickstoffmonoxid bewirkt, dass sich die glatten Muskelzellen der Gefäßwände entspannen. Dadurch können sich die Gefäße erweitern, was den Blutfluss unterstützt.
Genau diesen Mechanismus können Kakaoflavanole beeinflussen.
Im Jahr 2006 untersuchten Wissenschaftler bei 10 gesunden Männern, wie sich flavanolreicher Kakao auf die Gefäßfunktion auswirkt. Die Teilnehmer erhielten an unterschiedlichen Tagen entweder ein Kakaogetränk mit 917 mg Flavanolen oder ein Kontrollgetränk mit lediglich 37 mg Flavanolen. Beide Zubereitungen bestanden aus Kakaopulver, das in 300 ml Wasser eingerührt wurde.
Bereits ein bis vier Stunden nach dem flavanolreichen Getränk zeigte sich eine signifikant verbesserte Gefäßerweiterung. Gleichzeitig stiegen die Konzentrationen bestimmter Stickstoffmonoxid-verwandter Verbindungen im Blut innerhalb der ersten drei Stunden an. Auch die Durchblutung kleiner Blutgefäße verbesserte sich. Besonders aufschlussreich waren ergänzende Versuche, bei denen die Einnahme von isoliertem Epicatechin ebenfalls zu einer verbesserten Gefäßreaktion führte. Wurde allerdings die körpereigene Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) experimentell gehemmt, blieb die zuvor beobachtete Verbesserung der flussvermittelten Gefäßerweiterung weitgehend aus (Schroeter et al., 2006).
Damit lieferten die Forscher eine konkrete biochemische Erklärung dafür, wie Kakaoflavanole die Funktion unserer Blutgefäße günstig beeinflussen können.
Wie beeinflusst Kakao den Blutdruck?
Zahlreiche klinische Untersuchungen zeigen, dass sich diese Eigenschaften auch in messbaren Veränderungen des Blutdrucks widerspiegeln können.
Eine 2017 veröffentlichte Cochrane-Übersichtsarbeit berücksichtigte 35 randomisierte Studien mit insgesamt 1.804 überwiegend gesunden Erwachsenen. Die Untersuchungen dauerten zwischen 2 und 18 Wochen. Für die Berechnung des diastolischen Blutdrucks standen Daten von 1.772 Teilnehmern zur Verfügung.
Gegenüber den jeweiligen Kontrollgruppen ergab sich eine kleine, aber statistisch signifikante Senkung des Blutdrucks. Der systolische Blutdruck war durchschnittlich 1,76 mmHg niedriger, ebenso wie der diastolische Blutdruck.
Die Wissenschaftler bewerteten diese Befunde als Hinweise auf einen kurzfristigen blutdrucksenkenden Effekt flavanolreicher Kakao-Zubereitungen (Riedl et al., 2017).
Eine neue Meta-Analyse bestätigt günstige Effekte
Eine im September 2026 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse ergänzt diese Erkenntnisse um aktuelle klinische Daten (Sakuda et al., 2026).
Dafür wurden 25 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.167 Teilnehmern ausgewertet. Die täglich verabreichten Kakaoflavanol-Mengen lagen zwischen 10,6 und 1.680 mg. Die Untersuchungen umfassten sowohl Menschen mit normalem als auch mit erhöhtem Blutdruck.
Die zusammengefassten Ergebnisse zeigten gegenüber den Kontrollgruppen durchschnittlich:
o 2,73 mmHg niedrigeren systolischen Blutdruck
o 1,85 mmHg niedrigeren diastolischen Blutdruck
o 1,31 Prozentpunkte bessere flussvermittelte Gefäßerweiterung
o 0,20 m/s geringere Pulswellengeschwindigkeit
Die flussvermittelte Gefäßerweiterung, auch Flow-Mediated Dilation (FMD) genannt, wird mittels Ultraschall gemessen. Sie zeigt, wie gut sich eine Arterie als Reaktion auf einen erhöhten Blutfluss erweitern kann. Die Pulswellengeschwindigkeit wiederum erlaubt Rückschlüsse auf die Steifigkeit der Arterien. Ein niedrigerer Wert kann auf eine günstigere Gefäßelastizität hinweisen.
Die Wissenschaftler fanden außerdem Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der aufgenommenen Menge Flavanol und dem Ausmaß der Blutdruckveränderungen.
Eine eindeutig wirksame Mindestdosis ließ sich daraus jedoch nicht bestimmen. Bei der Bewertung ist zudem zu berücksichtigen, dass mehrere Autoren bei Lebensmittelherstellern bzw. Beratungsunternehmen beschäftigt sind.
Insgesamt bestätigt die aktuelle Meta-Analyse dennoch die in früheren Studien beobachteten günstigen Auswirkungen auf Blutdruck und bestimmte Messwerte der Gefäßfunktion.
Wie beeinflussen Kakaoflavanoledas Cholesterin?
Auch die Cholesterin-Werte können von Kakaoflavanolen profitieren. Das zeigte eine klinische Untersuchung mit 100 gesunden Frauen und Männern zwischen 35 und 60 Jahren.
Die Teilnehmer erhielten 4 Wochen lang täglich 900 mg Kakaoflavanole oder ein flavanolfreies Kontrollgetränk.
Anschließend lag das Gesamtcholesterin in der Flavanolgruppe durchschnittlich 0,20 mmol/l niedriger als in der Kontrollgruppe. Auch das als „schlecht“ bekannte LDL-Cholesterin sank um 0,17 mmol/l, während das „gute“ HDL-Cholesterin um 0,10 mmol/l anstieg.
Alle drei Veränderungen waren statistisch signifikant (Sansone et al., 2015).
Kakaoflavanole können demnach innerhalb weniger Wochen gleichzeitig unterschiedliche Messwerte der Gefäßfunktion und des Fettstoffwechsels günstig beeinflussen.
Wie beeinflussen Kakaoflavanole den Zuckerstoffwechsel?
Auch beim Zuckerstoffwechsel könnten Kakaoflavanole eine interessante Rolle spielen. Denn damit Zucker aus dem Blut in unsere Körperzellen gelangen kann, benötigen wir das Hormon Insulin. Reagieren die Zellen nicht mehr ausreichend darauf, spricht man von einer Insulinresistenz – einem wichtigen Risikofaktor für Typ-2-Diabetes.
Wie sich flavanolreicher Kakao darauf auswirken kann, zeigte eine klinische Untersuchung mit 19 Erwachsenen, die unter Bluthochdruck und einer gestörten Glukosetoleranz litten. Die Teilnehmer erhielten jeweils 15 Tage lang täglich entweder 100 g flavanolreiche dunkle Schokolade oder eine vergleichbare Menge weißer Schokolade ohne Flavanole.
Das Ergebnis: Nach dem Verzehr der flavanolreichen Schokolade war die Insulinresistenz signifikant geringer. Die Körperzellen reagierten empfindlicher auf Insulin, auch die Funktion der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse verbesserte sich (Grassi et al., 2008).
Die Ergebnisse sind vielversprechend. Allerdings handelte es sich um eine speziell ausgewählte Versuchsschokolade – nicht um gewöhnliche Schokolade aus dem Supermarkt.
Damit liegen klinische Hinweise vor, dass Kakaoflavanole auch auf die Insulinregulation einwirken können. Ob sich dadurch langfristig das Risiko für Typ-2-Diabetes verringern lässt, müssen entsprechende Langzeitstudien klären. Dies ist keine Empfehlung, täglich 100 g Schokolade zu essen.
Die Wirkung der Kakaoflavanole wird von der EFSA anerkannt
Eine Besonderheit von Kakaoflavanolen besteht darin, dass ihre Wirkung auf die normale Gefäßfunktion bereits von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich bewertet wurde.
Die EFSA kam im Jahr 2012 zu dem Ergebnis, dass zwischen der Aufnahme von Kakaoflavanolen und der Aufrechterhaltung einer normalen endothelabhängigen Gefäßerweiterung ein ursächlicher Zusammenhang besteht.
Auf dieser Grundlage wurde in der Europäischen Union folgende gesundheitsbezogene Aussage zugelassen:
„Kakaoflavanole fördern die Elastizität der Blutgefäße, was zum normalen Blutfluss beiträgt.“
Für diese Wirkung ist laut EU eine tägliche Aufnahme von 200 mg Kakaoflavanolen vorgesehen. Entsprechende Produkte müssen eine tägliche Aufnahme von mindestens 200 mg Kakaoflavanolen mit einem Polymerisationsgrad von 1 bis 10 ermöglichen. Auch sind Verbraucher laut EU-Verordnung über die erforderliche tägliche Aufnahmemenge zu informieren.
Dass für Kakaoflavanole eine konkrete positive physiologische Wirkung auf unsere Blutgefäße wissenschaftlich anerkannt wurde, unterstreicht ihre besondere Stellung innerhalb der ernährungsmedizinischen Forschung (EFSA NDA Panel, 2012; Europäische Kommission, 2015).
Kakao ist nicht gleich Kakao: Warum die Verarbeitung entscheidend ist
Doch wer Kakaoflavanole gezielt aufnehmen möchte, sollte wissen, dass sich deren Gehalt während der Verarbeitung erheblich verändern kann.
Auch der auf einer Schokoladenverpackung angegebene Kakaoanteil erlaubt keine zuverlässige Aussage über den tatsächlichen Flavanolgehalt. Dunkle Schokolade muss nicht automatisch besonders flavanolreich sein. Für eine gezielte Aufnahme definierter Mengen ist deshalb eine nachvollziehbare Angabe des tatsächlichen Flavanolgehalts wichtiger als die dunkle Farbe oder der Kakaoanteil allein (Langer et al., 2011).
Zur Verträglichkeit von Kakaoflavanolen
Kakaoflavanole wurden in klinischen Untersuchungen auch in höheren Dosierungen überwiegend gut vertragen.
Zu den
möglichen Beschwerden gehören insbesondere:
· Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden
· Kopfschmerzen
· individuelle Unverträglichkeitsreaktionen
Zu beachten ist außerdem, dass Kakaoprodukte je nach Zusammensetzung auch Koffein und Theobromin enthalten können, auf die empfindliche Menschen reagieren (Ottaviani et al., 2015).
Wer regelmäßig blutdrucksenkende Arzneimittel einnimmt, sollte die zusätzliche Verwendung konzentrierter Extrakte aufgrund ihrer möglichen Blutdruckwirkung vorher ärztlich oder pharmazeutisch abklären.
Kakao und Gesundheit: Flavanole sind (kleine) Sünden wert
Die gesundheitliche Bedeutung von Kakao reicht weit über seinen Wert als Genussmittel hinaus. Insbesondere die enthaltenen Flavanole können Prozesse beeinflussen, die für unsere Gefäße und den Stoffwechsel wichtig sind.
Entscheidend ist allerdings, wie viele dieser Pflanzenstoffe im jeweiligen Kakaoprodukt tatsächlich enthalten sind. Denn bei der Verarbeitung können erhebliche Mengen verloren gehen. Wer gezielt auf Kakaoflavanole achten möchte, sollte sich deshalb nicht allein am Kakaoanteil orientieren, sondern möglichst auf einen nachvollziehbar angegebenen Flavanolgehalt.
Gerade die Verbindung aus gut untersuchten Gefäßeffekten und weiteren positiven Stoffwechselbefunden macht Kakaoflavanole zu bemerkenswerten Pflanzenstoffen, deren gesundheitliches Potenzial zunehmend wissenschaftlich erschlossen wird.
FAQ – weitere häufig gestellte Fragen zu Kakao und Flavanolen
1. Sind Flavanole und Flavonole dasselbe?
Nein. Obwohl die Bezeichnungen ähnlich klingen, handelt es sich um zwei unterschiedliche Untergruppen der Flavonoide.
Zu den Flavanolen, auch Flavan-3-ole genannt, gehören beispielsweise Catechin und Epicatechin. Flavonole bilden dagegen eine eigene Stoffgruppe, zu deren bekanntesten Vertretern Quercetin und Kaempferol zählen. Beide Gruppen gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, unterscheiden sich jedoch in ihrer chemischen Struktur und ihren biologischen Eigenschaften.
2. Gibt es Flavanole auch in anderen Lebensmitteln?
Ja. Neben Kakao enthalten beispielsweise grüner und schwarzer Tee, Äpfel, Trauben und verschiedene Beeren Flavanole.
Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Lebensmittel hinsichtlich der enthaltenen Flavanolverbindungen und ihrer Konzentrationen teilweise erheblich.
3. Können Milchprodukte die Aufnahme von Flavanolen behindern?
Milchproteine können mit pflanzlichen Polyphenolen Wechselwirkungen eingehen. Ob dadurch auch die Aufnahme von Kakaoflavanolen beeinträchtigt wird, wurde in klinischen Untersuchungen geprüft, jedoch ergab sich kein einheitliches Bild. Daher lässt sich das nicht pauschal behaupten.
4. Können Flavanole den Schlaf beeinträchtigen?
Für eine unmittelbar schlafstörende Wirkung der Flavanole selbst gibt es bislang keine überzeugenden klinischen Belege.
Kakao enthält jedoch neben Flavanolen auch Koffein und Theobromin. Diese sog. Methylxanthine besitzen anregende Eigenschaften, wobei Theobromin das zentrale Nervensystem schwächer stimuliert als Koffein. Bei empfindlichen Menschen können insbesondere größere Mengen kakaohaltiger Produkte am Abend deshalb den Schlaf beeinträchtigen. Entscheidend sind dabei die enthaltenen Mengen an Koffein und Theobromin sowie die individuelle Empfindlichkeit – nicht der Flavanolgehalt allein.
Weitere Informationen zu Kakaoflavanolen – und natürlich vielen anderen Themen – finden Sie in unserem Blog, unserer Buchreihe „Medizinskandale“ und dem „Codex Humanus“, dessen fünfter Band kürzlich erschienen ist. Wir freuen uns über Ihren Besuch in unserem Online-Shop.
Quellen:
· Schroeter, H. et al. (2006): „(-)-Epicatechin mediates beneficial effects of flavanol-rich cocoa on vascular function in humans“, Proceedings of the National Academy of Sciences.
· Ried, K. et al. (2017): „Effect of cocoa on blood pressure“, Cochrane Database of Systematic Reviews.
· Sakuda, M. et al. (2026): „Impact of cocoa flavanols on blood pressure and vascular function: an updated systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials“, The Journal of Nutrition, Health & Aging.
· Sansone, R. et al. (2015): „Cocoa flavanol intake improves endothelial function and Framingham Risk Score in healthy men and women: a randomised, controlled, double-masked trial: the Flaviola Health Study“, British Journal of Nutrition.
· Grassi, D. et al. (2008): „Blood pressure is reduced and insulin sensitivity increased in glucose-intolerant, hypertensive subjects after 15 days of consuming high-polyphenol dark chocolate“, The Journal of Nutrition.
· EFSA NDA Panel (2012): „Scientific Opinion on the substantiation of a health claim related to cocoa flavanols and maintenance of normal endothelium-dependent vasodilation pursuant to Article 13(5) of Regulation (EC) No 1924/2006“, EFSA Journal.
· Europäische Kommission (2015): „Verordnung (EU) 2015/539 der Kommission vom 31. März 2015 zur Zulassung einer anderen gesundheitsbezogenen Angabe über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 432/2012“, Amtsblatt der Europäischen Union.
· Langer, S. et al. (2011): „Flavanols and methylxanthines in commercially available dark chocolate: a study of the correlation with nonfat cocoa solids“, Journal of Agricultural and Food Chemistry.
· Ottaviani, J. I. et al. (2015): „Safety and efficacy of cocoa flavanol intake in healthy adults: a randomized, controlled, double-masked trial“, The American Journal of Clinical Nutrition.
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