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Medikamente aus China: Was die Abhängigkeit der Pharma-Konzerne für uns bedeutet

Laura Chrobok  10.08.2026

China galt lange als verlängerte Werkbank der westlichen Pharma-Industrie. Dort wurden kostengünstig Ausgangsstoffe und Arzneimittelwirkstoffe produziert, während neue Medikamente vor allem in Europa und den USA entwickelt wurden. Doch diese Rollenverteilung ist überholt: Chinesische Biotech-Unternehmen entwickeln inzwischen selbst zahlreiche neue Wirkstoffe – und internationale Pharma-Konzerne sichern sich die Rechte daran für Milliardenbeträge.

Heute geht es darum, warum Big Pharma immer mehr experimentelle Medikamente aus China einkauft. Weshalb sind chinesische Wirkstoffe so begehrt? Und entsteht zusätzlich zur Abhängigkeit bei der Arzneimittel-Produktion nun auch eine Abhängigkeit bei den Medikamenten der Zukunft?

 

China ist nicht länger nur die Werkbank der Pharma-Industrie

Über Jahrzehnte verlagerten westliche Pharma-Unternehmen Teile ihrer Produktion nach China und Indien. Niedrigere Kosten und große industrielle Kapazitäten machten beide Länder zu wichtigen Lieferanten chemischer Ausgangsstoffe, pharmazeutischer Wirkstoffe und Generika.

China beschränkte sich jedoch nicht auf die Rolle des günstigen Produzenten. Biotechnologie und innovative Arzneimittel wurden zu strategisch wichtigen Wirtschaftsbereichen erklärt. Forschungseinrichtungen, Biotech-Unternehmen, klinische Studienzentren und Produktionskapazitäten wurden gezielt ausgebaut.

Auch die Regulierung von Arzneimitteln wurde reformiert. Seit 2025 können Anträge auf klinische Studien mit bestimmten innovativen Wirkstoffen innerhalb von 30 Arbeitstagen geprüft werden. Das beschleunigte Verfahren gilt z. B. für ausgewählte Medikamente mit hohem klinischem Wert, Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen und bestimmte international entwickelte Präparate. Bei komplexen fachlichen Fragen kann die Bearbeitungsfrist weiterhin auf 60 Tage verlängert werden (National Medical Products Administration NMPA, 2025).

China produziert somit längst nicht mehr nur die Medikamente anderer Länder. Das Land entwickelt selbst jene Wirkstoffe, um die sich internationale Pharma-Konzerne bemühen.

 

Rund 40 % der eingekauften Wirkstoffe stammen aus China

Besonders deutlich zeigt sich der Wandel bei internationalen Lizenzgeschäften.

Dabei erhält ein Pharma-Konzern das Recht, einen von einem anderen Unternehmen entwickelten Wirkstoff weiter zu erforschen und in bestimmten Ländern zu vermarkten. Der ursprüngliche Entwickler bekommt gewöhnlich eine Vorauszahlung. Weitere Zahlungen werden fällig, wenn der Wirkstoff festgelegte Entwicklungs-, Zulassungs- oder Umsatzziele erreicht.

Nach einer Auswertung des internationalen Gesundheitsdaten- und Analyse-Unternehmens IQVIA hatten im Jahr 2025 bereits rund 40 % aller Wirkstoffkandidaten, die große Pharma-Konzerne einlizenzierten, einen chinesischen Lizenzgeber. Im Jahr zuvor waren es noch knapp 30 % gewesen (Gores et al., 2026).

Demnach stieg der Gesamtwert der Lizenzverträge mit Wirkstoffen chinesischen Ursprungs von 45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 105 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Reuters berichtete unter Berufung auf den Datenanbieter Pharmcube, dass der mögliche Gesamtwert sämtlicher Auslizenzierungen aus dem Großraum China im Jahr 2025 sogar 137,7 Milliarden US-Dollar erreichte. Gegenüber 2021 entsprach dies nahezu einer Verzehnfachung (Gores & House, 2026; Wu & Silver, 2026).

Die unterschiedlichen Zahlen erklären sich aus abweichenden Erhebungsmethoden. Beide zeigen jedoch denselben Trend: China ist innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten Bezugsquellen für neue Medikamente geworden.

Besonders viele internationale Lizenzgeschäfte betreffen derzeit die Krebsmedizin. Gefragt sind u. a. Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und weitere zielgerichtete Therapien. Zunehmend werden auch Wirkstoffe gegen StoffwechselerkrankungenÜbergewichtAutoimmunerkrankungenschwer behandelbare oder seltene Krankheiten international lizenziert (Gores & House, 2026; Reuters, 2026; Travere Therapeutics, 2026).

 

Milliarden für noch nicht zugelassene Medikamente

Ein besonders großes Geschäft vereinbarten Pfizer und das chinesische Unternehmen Innovent Biologics im Mai 2026.

Die Zusammenarbeit umfasst Programme zur Entwicklung neuer Krebsmedikamente und kann bei Erreichen sämtlicher Ziele einen Wert von bis zu 10,5 Milliarden US-Dollar erreichen. Innovent erhielt zunächst 650 Millionen US-Dollar. Der weitaus größere Teil hängt dagegen von späteren Erfolgen bei Entwicklung, Zulassung und Vermarktung ab (Reuters, 2026).

Doch ein Vertrag über 10,5 Milliarden US-Dollar bedeutet weder, dass dieser Betrag bereits vollständig bezahlt wurde, noch dass die betreffenden Medikamente tatsächlich zugelassen werden. Die Wirkstoffe befinden sich teilweise noch in frühen Entwicklungsphasen. Scheitern sie in klinischen Studien, entfällt ein erheblicher Teil der vereinbarten Zahlungen.

Dennoch zeigt ein solches Geschäft, welchen strategischen Wert westliche Pharma-Konzerne der chinesischen Forschung inzwischen beimessen.

 

Deshalb sind chinesische Wirkstoffe so begehrt

Chinesische Biotech-Unternehmen bringen viele Wirkstoffe schnell und vergleichsweise kostengünstig in die klinische Entwicklung.

Zu ihren Vorteilen gehören:

o   staatliche Förderprogramme

o   eine große pharmazeutische Industrie

o   umfangreiche Forschungs- und Produktionskapazitäten

o   zahlreiche klinische Studienzentren

o   vergleichsweise niedrige Entwicklungskosten

o   und beschleunigte Prüfverfahren für ausgewählte Wirkstoffe.

Nach Einschätzung von IQVIA ist insbesondere die Geschwindigkeit in frühen Entwicklungsphasen zu einem Kennzeichen des chinesischen Biotech-Sektors geworden. Ein unterstützendes politisches Umfeld ermöglicht es Unternehmen, Wirkstoffe rasch in erste klinische Studien zu bringen und früh Daten zu erzeugen, anhand derer sich ihre Erfolgsaussichten besser einschätzen lassen (Gores & House, 2026).

Für westliche Pharma-Konzerne ist das attraktiv. Statt einen Wirkstoff vollständig selbst zu entdecken und zu entwickeln, können sie ein Programm übernehmen, bei dem bereits Laboruntersuchungen oder erste klinische Studien durchgeführt wurden.

Sie kaufen damit nicht nur einen möglichen neuen Wirkstoff. Sie kaufen Zeit – und vermeiden einen Teil des frühen Forschungsrisikos.

 

Big Pharma braucht dringend neue Medikamente

Zahlreiche umsatzstarke Arzneimittel verlieren in den kommenden Jahren ihren Patentschutz. Danach dürfen andere Hersteller Generika oder Biosimilars anbieten. Für die ursprünglichen Anbieter können dadurch erhebliche Umsätze verloren gehen.

Nach einer Reuters-Analyse sind in den kommenden fünf Jahren mehr als 300 Milliarden US-Dollar an Pharma-Umsätzen durch auslaufende Exklusivrechte gefährdet (Santhosh & Roy, 2026).

Gleichzeitig ist die eigene Entwicklung neuer Medikamente teuer, langwierig und riskant. Viele Wirkstoffkandidaten scheitern bereits vor der klinischen Prüfung. Andere zeigen erst in Studien mit Patienten, dass ihre Wirkung nicht ausreicht oder ihre Nebenwirkungen zu schwerwiegend sind.

Durch ein Lizenzgeschäft kann ein großer Pharma-Konzern später in die Entwicklung einsteigen. Das kleinere Biotech-Unternehmen hat dann häufig bereits:

·       einen Wirkstoff identifiziert

·       präklinische Untersuchungen durchgeführt

·       die Herstellung vorbereitet

·       und erste klinische Daten gesammelt.

Dieses Geschäftsmodell ist nicht neu. Große Pharma-Konzerne erwerben seit Langem Wirkstoffe kleinerer Forschungsunternehmen. „Neu“ ist das Ausmaß, in dem diese Wirkstoffe inzwischen aus China stammen.

 

Kooperation mit China fortschrittliche Arbeitsteilung oder nur Abhängigkeit?

Die internationale Zusammenarbeit kann für beide Seiten vorteilhaft sein. Zugleich zeigt dies nicht nur die Leistungsfähigkeit der chinesischen Forschung, sondern auch, wie stark westliche Konzerne inzwischen von externen Unternehmen abhängen.

Europa kennt die Folgen ausgelagerter Arzneimittel-Produktion bereits. Bei zahlreichen Ausgangsstoffen und Wirkstoffen bestehen erhebliche Abhängigkeiten von asiatischen Produktionsstandorten. Störungen einzelner Lieferketten können deshalb zu Medikamentenengpässen beitragen.

Beim Biotech-Boom geht es nun um mehr als die Herstellung bekannter Arzneimittel. Zunehmend geht es auch um:

o   neue Wirkstoffkandidaten

o   Patentrechte

o   Forschungsdaten

o   biotechnologische Plattformen

o   spezialisierte Entwicklungsverfahren.

Internationale Forschung ist notwendig und kann medizinischen Fortschritt beschleunigen. Problematisch wird sie jedoch, wenn westliche Länder eigene Kapazitäten vernachlässigen und davon ausgehen, wichtige medizinische Technologien dauerhaft im Ausland einkaufen zu können.

 

Zur Zuverlässigkeit klinischer Daten

Ein in China entwickeltes Medikament ist nicht automatisch schlechter oder unsicherer als ein Wirkstoff aus Europa oder den USA. Entscheidend sind:

o   die Qualität der klinischen Studien

o   der Schutz der Teilnehmer

o   die Vollständigkeit der Daten

o   die unabhängige Überprüfbarkeit

o   das Verhältnis zwischen Nutzen und Risiken.

Die chinesische Arzneimittelbehörde National Medical Products Administration (NMPA) erklärt, dass auch das beschleunigte 30-Tage-Verfahren auf den technischen Standards des International Council for Harmonisation (ICH) beruht. Antragsteller müssen Risiken bewerten, geeignete Studienzentren auswählen und Ethikkommissionen einbeziehen (NMPA, 2025).

Die internationale Übertragbarkeit klinischer Daten stellt eine Herausforderung dar: Im Jahr 2025 wurden rund 88 % der von chinesischen Unternehmen verantworteten klinischen Studien ausschließlich in China durchgeführt (Silver & Satija, 2026). Das macht die Ergebnisse zwar nicht automatisch unbrauchbar, Zulassungsbehörden müssen jedoch prüfen, ob die untersuchte Patientengruppe die spätere Zielpopulation ausreichend abbildet. Je nach Wirkstoff können beispielsweise Alter, Begleiterkrankungen, Vorbehandlungen oder Unterschiede bei der Verstoffwechselung relevant sein. Zusätzliche internationale Studien können deshalb notwendig werden.

Schnellere Entwicklungsverfahren dürfen schließlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass jedes einzelne Medikament seinen Nutzen zuverlässig nachweisen muss.

 

Die Bedeutung des China-Biotech-Booms für Patienten

Internationale Forschung kann zusätzliche Wirkstoffe hervorbringen und neue Behandlungsmöglichkeiten schaffen.

Ein milliardenschwerer Lizenzvertrag ist selbstverständlich kein medizinischer Wirksamkeitsnachweis. Viele der in der frühen Entwicklungsphase befindlichen Wirkstoffe werden die klinische Prüfung voraussichtlich nicht erfolgreich abschließen.

Niedrigere Entwicklungskosten (wie in China) führen außerdem nicht automatisch zu niedrigeren Preisen für Arzneimittel. Nach dem Erwerb der internationalen Rechte bestimmen u. a. Patentschutz, Marktposition und Preisstrategie des Lizenznehmers, wie teuer ein später zugelassenes Medikament wird.

Für Patientinnen und Patienten zählt daher nicht, wie hoch der angekündigte Vertragswert ist. Entscheidend ist, ob das Medikament …

·       tatsächlich einen relevanten Nutzen besitzt

·       ausreichend geprüft wurde

·       vertretbare Risiken aufweist

·       zu einem bezahlbaren Preis verfügbar ist.

 

Fazit: Die Pharma-Industrie kauft sich ihre Zukunft – nachhaltiges und planvolles handeln sieht anders aus

Einerseits kommt die Entwicklung in China für westliche Pharma-Konzerne zur richtigen Zeit: auslaufende Patente gefährden hohe Umsätze, während die eigene Forschung teuer, langwierig und riskant ist. Chinesische Biotech-Unternehmen bieten dagegen zahlreiche Wirkstoffe an, für die bereits erste Untersuchungen oder klinische Daten vorliegen. Das kann neue und benötigte Medikamente hervorbringen.

Andererseits zeigt sich jedoch auch, wie abhängig westliche Pharma-Konzerne inzwischen von eingekaufter Forschung sind. Und das, obwohl Handelsbeschränkungen, Export-Kontrollen, Sanktionen oder politische Spannungen den Austausch von Daten, den Aufbau von Lieferketten und Kooperationen erschweren können.

Was knappe Wirkstoffe für schwerkranke Personen – oder für die Produktion von für Kinder geeigneten Medikamenten – bedeuten kann, haben z. B. die gestörten Lieferketten während der Corona-Pandemie erahnen lassen.

 

FAQ – (weitere) häufig gestellte Fragen zu Medikamenten aus China

1. Wie erkenne ich, wo ein Medikament ursprünglich entwickelt wurde?

Welches Unternehmen einen Wirkstoff ursprünglich entwickelt hat, lässt sich aus Zulassungsunterlagen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Studien-Registern oder Mitteilungen über Lizenzvereinbarungen entnehmen. Ein Medikament kann beispielsweise in China entdeckt, von einem US-amerikanischen Konzern lizenziert und später in Europa hergestellt worden sein.

2. Wem gehört ein chinesischer Wirkstoff nach einem Lizenzgeschäft?

Das hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Häufig behält das chinesische Unternehmen bestimmte Rechte für China oder den Großraum China, während der kaufende Konzern die Entwicklung und Vermarktung in anderen Ländern übernimmt. Teilweise werden Entwicklungskosten, Gewinne oder Vermarktungsrechte geteilt. In anderen Fällen erhält der Lizenznehmer nahezu vollständige Rechte außerhalb Chinas. Ein Lizenzgeschäft bedeutet also nicht automatisch, dass das chinesische Unternehmen seinen Wirkstoff vollständig verkauft.

3. Was geschieht, wenn ein westlicher Pharma-Konzern die Entwicklung eines lizenzierten Wirkstoffs abbricht?

Auch das richtet sich nach dem jeweiligen Lizenzvertrag. Häufig entfallen zunächst weitere erfolgsabhängige Zahlungen. Je nach Vereinbarung können die Entwicklungsrechte anschließend an das ursprüngliche chinesische Unternehmen zurückfallen. Dieses kann dann versuchen, den Wirkstoff selbst weiterzuentwickeln oder einen neuen Lizenzpartner zu finden. Ein Entwicklungsabbruch bedeutet deshalb nicht zwingend das endgültige Ende des Wirkstoffs.

4. Werden chinesische Unternehmen zu einer ernsthaften Konkurrenz für die in anderen Ländern etablierte Pharma-Industrie?

Sehr wahrscheinlich. Noch liefern viele chinesische Biotech-Unternehmen vor allem Wirkstoffe und frühe Entwicklungsprogramme, die westliche Pharma-Konzerne anschließend lizenzieren und weltweit vermarkten. Doch mit jedem erfolgreichen Vertrag gewinnen die chinesischen Anbieter Kapital, Erfahrung und internationale Kontakte. Langfristig könnten sie zunehmend selbst größere klinische Studien finanzieren, Zulassungen in Europa und den USA beantragen und eigene Vertriebsstrukturen aufbauen. Dann wären sie nicht mehr nur günstige Ideengeber für Big Pharma, sondern direkte Konkurrenten. Darin liegt eine Ironie.

 

Weitere Informationen – natürlich auch zu vielen anderen Themen – finden Sie in unserem Blog. Unsere Buchreihe „Medizinskandale“ und den „Codex Humanus“, dessen fünfter Band kürzlich erschienen ist, finden Sie außerdem in unserem Online-Shop. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

 

Quellen:

·       National Medical Products Administration (2025): „NMPA Announcement on Optimizing of the Review and Approval Process for Clinical Trials of Innovative Drugs ([2025] No. 86)“, National Medical Products Administration (NMPA).

·       Gores, M. et al. (2026): „Biopharma M&A: Outlook for 2026“, IQVIA.

·       Gores, M.; House, T. (2026): „Biopharma M&A: Mid-year 2026 Update“, IQVIA.

·       Wu, K.; Silver, A. (2026): „China Biotech Licensing Boom to Hit Record in 2026 as Pipeline Swells“, Reuters.

·       Reuters (2026): „Belgium’s UCB in Autoimmune Drug Deal with Antengene“.

·       Travere Therapeutics, Inc. (2026): „Travere Therapeutics Enters Into Exclusive Licensing Agreement with Everest Medicines for Civorebrutinib, a Potential Best-in-Class BTK Inhibitor for Rare Kidney Diseases“.

·       Reuters (2026): „Innovent Biologics, Pfizer Strike $10.5 Bln Cancer Drug Deal Amid China Biotech Boom“.

·       Santhosh, C.; Roy, S. (2026): „Big Pharma M&A Set for Mega Year as Patent Expiries Drive Deal Urgency“, Reuters.

·       National Medical Products Administration (2025): „Policy Interpretation of the Announcement on Optimizing of the Review and Approval Process for Clinical Trials of Innovative Drugs“.

·   Silver, A.; Satija, B. (2026): „Chinese Drugmakers with Big Ambitions Struggle to Recruit Staff for Global Expansion“, Reuters.


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